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Vukovar erzählt Kroatiens Geschichte an der Donau

Vukovar ist mit seinen etwas über 30.000 Einwohnern eine auf den ersten Blick eher unscheinbare Kleinstadt im Osten von Kroatien. Die Donau, die nur rund 135 Kilometer durch Kroatien fließt und teilweise die natürliche Grenze zu Serbien bildet, beschert Vukovar zumindest eine handvoll Touristen, die sich von der Adria tief ins Landesinnere von Kroatien verirrt haben. In der östlichsten Stadt Kroatiens gibt es jedoch gerade bei Jugendreisen einiges zu entdecken.

Vukovar, nur wenige Kilometer von Osijek und der Drau-Mündung in die Donau entfernt, war eines der Epizentren des Bürgerkriegs, der Mitte der 1990er-Jahre schließlich zur Teilung des ehemaligen Jugoslawiens führte. Wenn man die Geschichte dieses Krieges zurückverfolgt, so haben in Vukovar auch einige der ersten Kriegshandlungen zwischen Serben und Kroaten stattgefunden. Während des Krieges wurde Vukovar fast vollständig zerstört.

Zu den wenigen Sehenswürdigkeiten in Vukovar, die den Krieg zumindest halbwegs überstanden haben, zählen ein Franziskaner-Kloster und ein Schloss aus dem 18. Jahrhundert. Das Franziskaner-Kloster wurde nach Kriegsende renoviert, das Schloss wurde ab dem Jahr 1749 unter Anselm Kasimir Eltz begonnen, nachdem das Anwesen einige Jahre zuvor von Philipp Karl von Eltz, dem damaligen Kurfürsten von Mainz erworben worden war. Zwei besonders attraktive Möglichkeiten für Kroatien Jugendreisen nach Vukovar sind Osijek Städtereisen oder Donau Radtouren.  

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