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Einreisebestimmungen nach Kroatien

Kroatien ist zwar noch kein Mitglied der EU, dennoch gelten für deutsche Staatsangehörige ähnliche Einreisebestimmungen, wie es auch bei Reisen innerhalb der EU üblich ist. Bei der Einreise nach Kroatien muss an der Grenze ein gültiger Personalausweis vorgezeigt werden. Das Mitführen des Reisepasses ist nicht unbedingt erforderlich, kann aber auch nicht schaden. Auch Haustiere dürfen in der Regel mit nach Kroatien genommen werden, sofern die über eine Tollwutimpfung verfügen, die mindestens 15 Tage vor bzw. längstens sechs Monate vor Reiseantritt vorgenommen wurde.

Bei der Einfuhr von Lebensmitteln und ähnlichen Gütern nach Kroatien gelten für deutsche Urlauber dieselben Bestimmungen wie in den meisten EU-Ländern. So können z.B. 2 Liter Wein, 1 Stange Zigaretten, 1 Liter H-Milch oder 1 Kg Käse ohne Probleme nach Kroatien eingeführt werden. Vorsicht ist hingegen bei Frischfleisch aller Art geboten. Aufgrund der Geflügelpest (z.B. Vogelgrippe) und anderen Tierkrankheiten (BSE, MKS) darf nur frischer Fisch (maximal 1 Kg) nach Kroatien eingeführt werden, der allerdings an der Grenze kostenpflichtig von einem Tierarzt untersucht wird. Fleisch in Konservenform darf dagegen eingeführt werden. Der Wert aller Waren, die nach Kroatien eingeführt werden, darf jedoch nicht über 300 Kuna liegen.

Die Kuna ist das offizielle Zahlungsmittel in Kroatien. Der Umrechnungskurs der Kuna liegt bei ca. 1 Euro = 7,30 Kuna, kann wie bei allen internationalen Währungen jedoch leicht variieren. Zum Geldwechseln sollten ausschließlich Banken oder Wechselstuben aufgesucht werden, die in allen größeren Orten und den Ferienanlagen vorhanden sind. In vielen Geschäften und Restaurants kann zwar mit Euro bezahlt werden, wobei allerdings die Gefahr besteht, dass Touristen über den Tisch gezogen werden, sprich falsch berechnetes Wechselgeld in Kuna erhalten. Deutsche Kreditkarten werden in Kroatien als Zahlungsmittel ebenfalls anerkannt, mit der EC-Karte kann auch Geld von Bankautomaten abgehoben werden.

Im Zusammenhang mit Jugendreisen sollte noch erwähnt werden, dass Minderjährige ohne Begleitung eines Erwachsenen sicherheitshalber eine Einverständniserklärung der Eltern mitführen sollten, auch wenn dies seit dem 01.04.2009 nicht mehr gesetzlich vorgeschrieben ist. Nach wie vor können die Grenzbehörden von einreisenden Ausländern allerdings einen Nachweis über vorhandene Geldmittel verlangen. Dieser Nachweis kann in Form von Bargeld, Kreditkarten, Schecks oder Ähnlichem erbracht werden.